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Osteodysplasie Typ Melnick-Needles

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Osteodysplasie Typ Melnick-Needles

Melnick-Needles-Syndrom, Osteodysplastie Typ Melnick-Needles sind weitere Bezeichnungen für die Osteodysplasie Typ Melnick-Needles. Als Osteodysplasie Typ Melnick-Needles bezeichnet man eine seltene angeborene Erkrankung des Skeletts. Die Fehlbildungen treten vor allem an den langen Röhrenknochen, dem Schädel und am Gesicht auf. Männliche Betroffene sterben hierbei meist schon im Mutterleib.


Leitmerkmale: Verbiegung der langen Röhrenknochen, bandförmige Rippen, Sklerosierung der Schädelbasis
Definition Unter der Osteodysplasie Typ Melnick-Needles versteht man eine seltene angeborene Erkrankung mit Fehlbildungen am Skelett

Weitere Bezeichnungen
(Synonyme)
  • Melnick-Needles-Syndrom
  • Osteodysplasie Typ Melnick-Needles
Ursachen
  • Vererbung: X-chromosomal-dominant (Genlokus q28, FLNA-Gen)
Symptome
  • Skelett: Verbiegung der langen Röhrenknochen, bandförmige Rippen, Fußfehlstellungen, Wirbelsäulendeformitäten
  • Schädel: Sklerosierung der Schädelbasis
  • Gesicht: behaarte Stirn, Exophthalmus, Mikrogenie, volle Wangen, betonte supraorbitale Wulst, Hypertelorismus, Zahnfehlstellungen
  • Allgemeinsymptome: Infektionen der Atemwege/Ohren
Diagnose Anamnese: Klinik
Labor: Genanalyse
Apparative Diagnostik: Röntgen (große hintere Schädelhöhle, frontale Hyperostose, bandförmige Rippen, Beckendysplasie, Skoliose)
Komplikationen
  • Atmungsprobleme
  • rezidivierende Infektionen
Therapie
  • Allgemeinmaßnahmen: Behandlung der Symptome