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Osteopathia striata

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Osteopathia striata

Bei der Osteopathia striata handelt es sich um eine sehr seltene Verdickung des Knochens. Mist sind davon die Metaphysen und Diaphysen der langen Röhrenknochen oder die flachen Knochen betroffen. Es kommt hierbei zu eine feinen linienartigen Strichelung im Röntgenbild. Nicht betroffen davon sind die Schlüsselbein und der Schädel. Beim männlichen Feten verläuft die Erkrankung tödlich.


Leitsymptome: meist ohne
Definition Unter einer Osteopathia striata versteht man eine seltene vererbte Erkrankung mit feiner Streifung der Röhrenknochen und Sklerose des Schädels

Vorkommen
(vor allem bei)
  • Frauen
Begleiterkrankungen
  • Osteopathia striata- kraniale Sklerose
  • Whyte-Murphy-Syndrom
Ursachen
  • Vererbung: X-chromosomal-dominant oder autosomal-dominant (X-Chromosom Genort q11.2, WTX (AMER1)-Gen)
Symptome Meist asymptomatisch:
  • Skelettsystem: Osteosklerose der Wirbelkörper/ Rippen, Fehlbildung der Hände/ Füße
  • Allgemeinsymptome: Makrozephalie, Hörstörungen, mentale Retardierung, angeborene Herzfehler
Diagnose Anamnese: Familienanamnese
Labor: Genanalyse
Apparative Diagnostik: Röntgen
Differentialdiagnose
  • Osteopetrose
  • Enchondromatose
  • Osteopoikilose
Therapie
  • Allgemeinmaßnahmen: Behandlung der Symptome