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Osteopoikilose

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Osteopoikilose

Osteopoikilie, Osteopathia condensans diseminata sind weitere Bezeichnungen für die Osteopoikilose. Als Osteopoikilose bezeichnet man eine seltene aber gutartige Verdichtung oder Verhärtung der Knochenstruktur. Diese Verhärtungen treten vor allem in der Nähe von Gelenken auf.


Leitmerkmale:  asymptomatisch
Definition Bei der Osteopoikilose handelt es sich um eine benigne Knochenfehlbildung mit Verdichtungszonen in der Spongiosa

Weitere Bezeichnungen
(Synonyme)
  • Osteopoikilie
  • Osteopathia condensans diseminata
Ursachen
  • Vererbung: autosomal-dominant (LEMD3-Gen)
Symptome Meist asymptomatisch:
  • Knochenverdichtungen: unregelmäßig, rund bis oval, 1-2 mm groß (bis 25 mm), symmetrisch, in den Meta-/ Epiphysen
  • Lokalisation: Handwurzel, Fußwurzel, Oberschenkel, Becken (selten Schädel/ Wirbelsäule)
  • Allgemeinsymptome: Schmerzen, Synovitis, kein Stabilitätsverlust der Knochen
Diagnose Apparative Diagnostik: Röntgen, CT, MRT, Skelettszintigrafie
Differentialdiagnose
  • Buschke-Ollendorff-Syndrom
  • Sesambein
  • akzessorischer Knochen
  • Osteomyelitis
  • Osteodystrophia deformans
  • Osteom
  • Osteosarkom
  • Stieda-Pellegrini-Kähler-Läsion
  • osteoplastische Metastasen
Therapie
  • Allgemeinmaßnahmen: meist nicht notwendig, Behandlung der Symptome