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Osteosklerose

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Osteosklerose

Knochenhypertrophie, Eburneation, Eburnisation, Eburierung sind weitere Bezeichnungen für die Osteosklerose. Als Osteosklerose bezeichnet man eine übermäßige Vermehrung des Knochengewebes.  Die Krankheit kann lokal, aber meist generalisiert auftreten. Der Knochen ist zwar dadurch größer, aber auch weniger belastbar. Unter den Begriff werden alle Krankheiten mit Verhärtung und Zunahme von Knochenmasse eingereiht. Die Verhärtung geschieht durch Vermehrung des anorganischen Materials, des organischen Materials oder durch beides.


Leitmerkmale:  Knochenverhärtung, erhöhte Skelettdichte
Definition Bei der Osteosklerose handelt es sich um eine Verhärtung des Knochengewebes

Weitere Bezeichnungen
(Synonyme)
  • Knochenhypertrophie
  • Eburneation
  • Eburnisation
  • Eburierung
Einteilung
  • Tumormatrix-Mineralisierung:
    • Allgemein: lokal
    • Definition: unkoordinierte Bildung von Knochennestern
    • Ursachen: Chondrom, Chondrosarkom, Osteom, Osteosarkom
  • reaktive Knochenneubildung:
    • Allgemein: generalisiert
    • Definition: normale Tätigkeit der Osteoblasten durch Verdickung der Spongiosa/ Kompakta
    • Ursachen: Entzündungen, nach Traumata, Krankheiten
Formen
  • primäre Form: bei Osteopetrose, Engelmann-Syndrom, Melorheostose, Lenz-Majewski-Syndrom, Tricho-dento-ossäres Syndrom, Raine-Syndrom, Pyknodysostose
  • sekundäre Form: renale Osteodystrophie, Osteodystrophia deformans, Osteomyelofibrose, Hypervitaminose D, Hypoparathyreoidismus, Fluorose
Ursachen Siehe Einteilung/Formen

Symptome
  • Knochen: Masse vermehrt, wenig stabil
  • Symptome der Grunderkrankung
Diagnose Anamnese: Beschwerden, Vorerkrankungen
Körperliche Untersuchung: Knochen
Apparative Diagnostik: Röntgen, CT, MRT, Szintigrafie
Komplikationen
  • Frakturen
Therapie
  • Allgemeinmaßnahmen: Behandlung der Vorerkrankungen