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Ostitis fibrosa cystica

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Ostitis fibrosa cystica

Osteodystrophia fibrosa generalisata, Recklinghausensche Krankheit sind weitere Bezeichnungen für die Ostitis fibrosa cystica. Die Ostitis fibrosa cystica ist eine Erkrankung der Knochen, bei der es zum Abbau von Knochensubstanz kommt bedingt durch eine Überfunktion der Nebenschilddrüsen (Hyperparathyreoidismus). Durch eine erhöhte Konzentration an Parathormon kommt es zur Aktivierung der Osteoklasten. Diese bauen mehr Knochensubstanz ab wie wieder aufgebaut werden kann. An Stelle des Knochens entstehen Bindegewebe und Blutungsherde oder multiple Knochenzysten (braune Tumore).


Leitmerkmale: Müdigkeit, Knochenschmerzen
Definition Bei der Ostitis fibrosa cystica handelt es sich um einen Abbau von Knochensubstanz

Weitere Bezeichnungen
(Synonyme)
  • Osteodystrophia fibrosa generalisata
  • Recklinghausensche Krankheit
Vorkommen
(vor allem bei)
  • Frauen: zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr
Ursachen
  • länger andauernder Hyperparathyreoidismus
Risikofaktoren
  • Tumoren
  • Vitamin-D-Mangel
Symptome
  • Allgemeinsymptome: Müdigkeit, Muskelschwäche, Abgeschlagenheit
  • Schmerzen: Knochen (Becken/ Schädel/ Wirbelsäule/Extremitäten
Diagnose Anamnese: Klinik, Vorerkrankungen
Labor: Kalzium erhöht, Phosphat erniedrigt, Parathormon erhöht
Apparative Diagnostik: Röntgen (Knochenzysten)
Differentialdiagnose
  • Sarkom
  • Knochenzysten
  • Osteodystrophia deformans
  • multiples Myelom
Therapie
  • Operative Therapie: Entfernung der Nebenschilddrüsen/ Knochenzysten