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Oto-spondylo-megaepiphysäre Dysplasie

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Oto-spondylo-megaepiphysäre Dysplasie

Bei der oto-spondylo-megaepiphysären Dysplasie handelt es sich um eine vererbte Fehlbildung des Skeletts verbunden mit einen Innenohrschwerhörigkeit und Veränderungen an der Wirbelsäule.


Leitmerkmale: Skelettdysplasie, Innenohrschwerhörigkeit, Wirbelsäulenveränderungen, vergrößerte Epiphysen
Definition Als oto-spondylo-megaepiphysären Dysplasie bezeichnet man eine angeborene Störung der Bildung des Kollagenknorpels

Ursachen
  • Vererbung: autosomal-rezessiv (Chromosom 6, Genort p21.32, COL11A2-Gen oder Chromosom 12, Genort q13.11, COL2A1-Gen)
Symptome
  • Gesicht: Mittelgesichtshypoplasie, Hypertelorismus, kurze Nase, flacher Nasenrücken, langes Philtrum, Mikrogenie, Gaumenspalte
  • Skelett: normale Körpergröße, kurze Gliedmaßen, Wirbelkörperveränderungen (Platyspondylie, Spaltwirbel)
  • Gelenke: Schmerzen, eingeschränkte Beweglichkeit
  • Knochen: vergrößerte Epiphysen (lange Röhrenknochen/Mittelhandknochen) aufgetrieben Köpfchen der Grundphalangen
  • Gehör: Schallempfindungsschwerhörigkeit
Diagnose Anamnese: Klinik, Familienanamnese
Körperliche Untersuchung: Gesicht, Wirbelsäule, Hörtest
Labor: Genanalyse
Apparative Diagnostik: Röntgen
Differentialdiagnose
  • Stickler-Syndrom
  • Weissenbacher-Zweymüller-Syndrom
Therapie
  • Allgemeinmaßnahmen: Behandlung der Symptome