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Palmar-Syndrom

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Palmar-Syndrom

Krankheit der roten Handinnenflächen, Syndrom der roten Palmae sind weitere Bezeichnungen für das Palmar-Syndrom. Beim Palmar-Syndrom handelt es sich um eine seltene, aber angeborene Erkrankung mit chronischem Erythem der Hand- und Fußflächen. Es kommt hierbei zu einer Störung der Durchblutung der Hände und Füße mit Dysplasie der Hautgefäße. Durch die starke Vermehrung der Gefäße und einer Anastomosierung der Kapillare sind die Hände und Füße vermehrt durchblutet.


Leitmerkmale: chronische rote Flecken an der Hand und Füßen
Definition Als Palmar-Syndrom bezeichnet man ein vermehrte Gefäßbildung in der Hand und in den Füßen

Weitere Bezeichnungen
(Synonyme)
  • Krankheit der roten Handinnenflächen
  • Syndrom der roten Palmae
Ursachen
  • Vererbung: autosomal-dominant
Symptome
  • Hand/Fuß: flächenhafte Erytheme (4 – 10 cm), chronisch
  • Lokalisation: Handballen, Finger, Hohlhand, Handrücken
Diagnose Anamnese: Familienanamnese
Körperliche Untersuchung: Hände, Füße
Differentialdiagnose
  • Palmarerythem
Therapie
  • Allgemeinmaßnahmen: Behandlung der Symptome