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Pankreastumor

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Pankreastumor

Bauchspeicheldrüsentumor ist eine weitere Bezeichnung für den Pankreastumor. Man unterscheidet bei Pankreastumoren in gutartige und bösartige Geschwülste, die sich an der Bauchspeicheldrüse befinden. Die meisten Tumore befinden sich hierbei im Pankreaskopfbereich. Es ist meistens sehr schwierig bösartige Tumor im Ganzen aus dem Pankreas zu entfernen. Sie setzten auch Metastasen in die Lunge oder Leber.


Leitmerkmale:  Bauchschmerzen, Ikterus, Müdigkeit
Definition Als Pankreastumore bezeichnet man Gewebewucherungen in der Bauchspeicheldrüse

Weitere Bezeichnungen
(Synonyme)
  • Bauchspeicheldrüsentumor
Einteilung
  • exokrine Tumore: Tumore im Gangepithel oder den Azinuszellen
  • endokrine Tumore: Tumore der Inselzellen
Arten
  • gutartige Pankreastumore: Pseudozysten, Pankreaszysten, intraduktale papillär-muzinöse Neoplasie, Insulinom, Gastrinom
  • bösartige Pankreastumore: Pankreatoblastom, Adenokarzinom, muzinös-zystische Neoplasie, Frantz-Tumor, Pankreaskarzinom, VIPom
Ursachen
  • oft unbekannt
Symptome Oft asymptomatisch:
  • Allgemeinsymptome: Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Druck-/ Völlegefühl im Bauch, Ikterus, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Gewichtsverlust
Diagnose Anamnese: Klinik, Vorerkrankungen
Körperliche Untersuchung: Oberbauch (Abtasten)
Apparative Diagnostik: Sonografie, MRT, CT, Endosonografie
Komplikationen
  • Diabetes mellitus
  • Lebererkrankungen
Therapie
  • Allgemeinmaßnahmen: hängt von der Tumorart ab