Krankheiten
Papilläres Kraniopharyngeom

 Zurück zur alphabetischen Auswahl

Papilläres Kraniopharyngeom

Beim papillären Kraniopharyngeom handelt es sich um einen seltenen aber gutartigen Tumor in der Region der Hypophyse. Eingeordnet wird er zu den WHO-Grad-1-Tumoren. Der Tumor wächst im vorderen Teil der Hypophyse und ist mit einer zähflüssigen Flüssigkeit gefüllt.


Leitmerkmale: Sehstörungen, Persönlichkeitsveränderungen
Definition Als papilläres Kraniopharyngeom bezeichnet man einen langsam wachsenden gutartigen Tumor an der Hypophyse

Vorkommen
(vor allem bei)
  • Erwachsene
Ursachen
  • unbekannt
Symptome
  • Allgemeinsymptome: Hydrozephalus, Sehstörungen, Persönlichkeitsveränderungen, Hyperprolaktinämie
  • Lokalisation: oberhalb der Sella turcica, innerhalb der Ventrikeln (3. Hirnventrikel)
Diagnose Anamnese: Klinik
Körperliche Untersuchung: Augen (Sehschärfe/ Gesichtsfeld)
Apparative Diagnostik: MRT, CT
Differentialdiagnose
  • adamantinöses Kraniopharyngeom
  • Epidermoidzyste
  • Rathke-Zyste
  • Stauungspapille
Therapie
  • Allgemeinmaßnahmen: Behandlung der Symptome
  • Operative Therapie: Exzision