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Papilläres Nierenzellkarzinom

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Papilläres Nierenzellkarzinom (RCCP)

Das papilläre Nierenzellkarzinom ist ein bösartiger Tumor der Niere. Der Tumor wird erst sehr spät und meist bei einer Routineuntersuchung entdeckt, da er anfangs keine Beschwerden macht.


Leitmerkmale: ständige Abgeschlagenheit, Hämaturie, Flankenschmerzen
Definition Beim papillären Nierenzellkarzinom handelt es sich um einen malignen Tumor der Nieren

TNM-Stadien
  • TX: kein Primärtumor nachweisbar
  • T0: kein Primärtumor
  • T1: auf die Niere begrenzt, Tumorgröße kleiner 7 cm
  • T2a: auf die Niere begrenzt, Tumorgröße zwischen 7 und 10 cm
  • T2b: auf die Niere begrenzt, Tumorgröße über 10 cm
  • T3a: Infiltration in die Vena renalis und perirenale Gewebe
  • T3b: Invasion in die Vena cava unterhalb des Zwerchfells
  • T3c: Invasion in die Vena cava oberhalb des Zwerchfells
  • T4: Infiltration der Gerota-Faszie
  • N1: Befall eines regionären Lymphknotens
  • N2: Befall von mehreren regionären Lymphknoten
  • M0: keine Fernmetastasen
  • M1: Fernmetastasen
Ursachen
  • unklar
Symptome
  • Allgemeinsymptome: Erschöpfung, Gewichtsverlust, Fieber, ständige Abgeschlagenheit
  • Nieren: Flankenschmerz, schmerzlose Hämaturie
Diagnose Anamnese: Klinik
Labor: Anämie, Makrohämaturie, Kalium erniedrigt, ACTH erhöht, Kalzium erhöht, BSG erhöht, Kreatinin, alkalische Phosphatase
Apparative Diagnostik: Sonografie, CT, MRT, Urogramm, Skelettzintigrafie
Differentialdiagnose
  • Angiomyolipom
  • Fibrom
  • Hyponephrose
  • Leiomyom
  • Lipom
  • Nierenzysten
  • Onkozytom
Therapie
  • Medikamentöse Therapie: Chemotherapie
  • Operative Therapie: Bestrahlung, Nephrektomie