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Papilläres Schilddrüsenkarzinom

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Papilläres Schilddrüsenkarzinom

Das papilläre Schilddrüsenkarzinom ist der häufigste bösartige Tumor der Schilddrüse. Der Tumor bildet papillenartige Auswüchse. Es kommt hierbei zu Metastasen über den Lymphweg, selten nur über das Blut.


Leitmerkmale: derber Knoten an der Schilddrüse, der schnell wächst
Definition Beim papillären Schilddrüsenkarzinom handelt es sich um einen malignen Tumor, der von den Follikelepithelzellen der Schilddrüse ausgeht

Vorkommen
(vor allem bei)
  • Frauen: zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr
Ursachen
  • unbekannt
Symptome
  • Schilddrüsenknoten: derb, verminderte Verschiebbarkeit, schnelles Wachstum
  • Halslymphknoten: vergrößert
  • Allgemeinsymptome: Heiserkeit, Stridor, Dysphargie, evtl. Horner-Trias
Diagnose Anamnese: Klinik
Körperliche Untersuchung: Hals (Inspektion/ Palpation)
Labor: Feinnadelbiopsie
Apparative Diagnostik: Szintigrafie (kalte Knoten), Sonografie, CT, MRT
Differentialdiagnose
  • Metastasen: Nieren, Lunge, Mamma, Verdauungstrakt, maliges Melanom
  • Schilddrüsenentzündungen
  • Riedel-Struma
  • andere maligne Tumore: Sarkom, Angiosarkom
Therapie
  • Medikamentöse Therapie: L-Thyroxin
  • Operative Therapie:  Thyreoidektomie, Tumor-/ Lympknotenresektion, Radiojodtherapie