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Papillom

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Papillom

Warzengeschwulst, Zottengeschwulst sind weitere Bezeichnungen für das Papillom. Beim Papillom handelt es sich um einen gutartigen Tumor, der vom Plattenepithel der Epidermis oder der Schleimhäute ausgeht. Sie können fast alle Schleimhäute befallen. Von außen schauen sie blumenkohlartig aus, von innen haben sie eine fingerförmig verästete Stroma aus gefäßreichem Bindegewebe. Treten viele Papillome auf, so spricht man von einer Papillomatose.


Leitmerkmale:  blumenkohlartige Tumore der Haut
Definition Als Papillom bezeichnet man einen benignen Tumor der obersten Haut- und Schleimhautschichten

Weitere Bezeichnungen
(Synonyme)
  • Warzengeschwulst
  • Zottengeschwulst
Einteilung
  • intraduktales Papillom (Milchgangspapillom): befindet sich innerhalb der Milchgänge der weiblichen Brust
  • invertiertes Papillom: befindet sich in der Nase/ Nasennebenhöhlen
Ursachen
  • nicht bekannt
  • evtl. Virusinfektion, mechanische Irritationen
Symptome
  • Haut: erhabener, hellbrauner/ grau-brauner bis schwarzer, blumenkohlartiger, bis 1 cm großer Tumor
  • Lokalisation: Haut (Brust/Rücken/ unter der Achsel/Gesicht/ Hals), ableitende Harnwege, Ausführungsgänge der weiblichen Brust, Drüsen von Mund/ Nase/ Nasennebenhöhlen/ Verdauungstrakt
Diagnose Anamnese: Klinik
Körperliche Untersuchung: Haut (Inspektion/ Biopsie)
Differentialdiagnose
  • Warzen
Therapie
  • Allgemeinmaßnahmen: Überwachung
  • Operative Therapie: Entfernung