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Parakeratose

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Parakeratose

Bei der Parakeratose handelt es sich um eine Verhornungsstörung des Plattenepithels. Hierbei kommt es zu Restbeständen von Zellkernmaterial in den Hornzellen der obersten Schicht der Epidermis (Stratum corneum). Die Körnerschicht (Stratum granulosum) fehlt dabei ganz. Es handelt sich hierbei um eine Störung der Reifung der Keratinozyten oder einen beschleunigten Ablauf der Verhornung.


Leitmerkmale:  vermehrte, verdickte Hornhaut
Definition Als Parakeratose bezeichnet man eine Störung der Verhornung in den Schichten der Epidermis

Krankheiten mit dem Symptom
  • Acrodermatitis enteropathica
  • aktinische Keratose
  • Condylomata acuminata
  • Ekzeme: allergisches Kontaktekzem, chronische aktinische Dermatitis, seborrhoisches Ekzem
  • Hand-Fuß-Syndrom
  • Lichen ruber
  • Morbus Bowen
  • Morbus Darier
  • Mycosis fungoides
  • orale Haarleukoplakie
  • Pityriasis: circinata, lichenoides, rosea, rubra pilaris, versicolor
  • Porokeratosis Mibelli
  • Schuppenflechte
  • Tinea capitis
  • Warzen
Ursachen
  • beschleunigter Ablauf des Verhornungsprozesses
  • Reifungsstörung der Keratinozyten
Symptome
  • Hornhaut: vermehrt, verdickt
  • Haut: trocken, Ekzeme
  • Symptome der Begleiterkrankung
Diagnose Anamnese: Klinik, Vorerkrankungen
Therapie
  • Allgemeinmaßnahmen: Behandlung der Grunderkrankung
  • Medikamentöse Therapie: Glucokortikoide