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Partington-Syndrom

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Partington-Syndrom

Partington-Mulley-Syndrom, X-chromosomale Intelligenzminderung- Dystonie-Dysarthrie sind weitere Bezeichnungen für das Partington-Syndrom. Beim Partington-Syndrom handelt es sich um eine seltene angeborene Erkrankung mit geistiger Behinderung, Sprechstörungen und Bewegungsstörungen der Hand. Die Symptome sind zwar schon seit der Geburt vorhanden, werden aber erst im Kleinkindalter bemerkt.


Leitmerkmale: Dysarthrie, geistige Behinderung, dystone Bewegungen der Hände
Definition Als Partington-Syndrom bezeichnet man eine seltene, x-chromosomal vererbte, neurologische Erkrankung

Weitere Bezeichnungen
(Synonyme)
  • Partington-Mulley-Syndrom
  • X-chromosomale Intelligenzminderung- Dystonie-Dysarthrie
Vorkommen
(vor allem bei)
  • Männer: Kleinkindalter
Ursachen
  • Vererbung: X-chromosomal-rezessiv (Chromosom X, Genlokus p21.3/ p22.13, APX-Gen)
Symptome
  • Hände: Tremor, unkontrollierte Bewegungen, Zuckungen
  • Allgemeinsymptome: geistige Behinderung (leicht bis mittelschwer), Sprechstörungen, Beeinträchtigung der Kommunikation und sozialen Interaktion
  • Begleitsymptome: Bewegungseinschränkungen, gestörte Gangart, epileptischer Anfall
Diagnose Anamnese: Klinik, Familienanamnese
Körperliche Untersuchung: Hände, Intelligenztest
Labor: Genanalyse, Chromosomenanalyse
Therapie
  • Allgemeinmaßnahmen: Behandlung der Symptome, Krankengymnastik, Logopädie