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Phimose

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Phimose

Vorhautverengung ist die deutsche Bezeichnung für die Phimose. Bei der Phimose handelt es sich um eine zu enge Vorhaut des Penis, die bei neugeborenen Jungen bis zur Pubertät noch normal ist. Die Vorhaut kann hierbei nicht mehr über den Penis zurückgezogen werden, wodurch es zu verschieden Beschwerden kommen kann. Bei der Behandlung ist es das Ziel das Wasserlassen zu normalisieren und die sexuelle Funktion zu ermöglichen. Bei den meisten Kindern wächst die Verengung mit der Zeit aus. Kommt es aber zu häufigen Infektionen und Entzündungen an der Eichel, so besteht die Gefahr eines Peniskarzinoms.


Leitmerkmale: die Vorhaut kann nicht über die Eichel zurückgeschoben werden
Definition Bei der Phimose handelt es sich um eine verengte Vorhat, die nicht über die Eichel zurückgezogen werden kann

Weitere Bezeichnungen
(Synonyme)
  • Vorhautverengung
Einteilung
  • absolute (vollständige) Phimose: die Vorhaut kann auch beim erschlafften Penis nicht zurückgezogen werden
  • relative (unvollständige) Phimose: die Vorhaut lässt sich nur beim steifen Penis nicht zurückziehen
Pathogenese Die Vorhaut kann nicht über die Glans penis hinweg zurückgezogen werden. Durch diese Verengung kommt es zu Einschnürungen mit erschwertem Wasserlassen und Entzündungen

Ursachen
  • meist angeboren
  • erworbene Ursachen: Folge von Entzündungen, Narbenbildung, Lichen sclerosus
Symptome
  • Penis: dieVorhaut kann nicht vollständig zurückgezogen werden, ballonartige Schwellung, weißliche Ablagerungen
  • Allgemeinsymptome: Harnentleerungsstörungen (abgeschwächter, verdrehter Harnstrahl), Entzündungen, Schmerzen beim Wasserlassen., Juckreiz, Behinderung der Erektion/Ejakulation
Diagnose Anamnese: Klinik, Vorerkrankungen (rezidivierende Balanitiden), Verletzungen
Körperliche Untersuchung: Penis (Inspektion)
Differentialdiagnose
  • Frenulum breve
  • Paraphimose
  • Vorhautverklebung
Komplikationen
  • rezidivierende Balanitiden
  • Harnwegsinfekte
  • Peniskarzinom
Therapie
  • Allgemeinmaßnahmen: vorsichtige Dehnung der Vorhaut
  • Medikamentöse Therapie: kortisonhaltige Salben
  • Operative Therapie: Zirkumzision