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Radialisparese
Radialislähmung ist eine weitere Bezeichnung für die Radialisparese. Bei der Radialisparese handelt es sich um eine Lähmung des Nervus radialis am Arm. Es können durch eine Nervenschädigung die Impulse, die vom Gehirn ausgehen, nicht mehr auf den Muskel übertragen werden. Dadurch kommt es zu einer Lähmung der Handgelenkstrecker und der Streckmuskeln der Finger. Das Handgelenk und die Finger sind somit gebeugt (Fallhand). Bei einer proximalen Schädigung kann es aber auch zu einer Blockierung im Ellenbogengelenk kommen. Meist verschwindet die Lähmung von alleine nach wenigen Wochen.
Leitmerkmale: eingeschränkte Streckung von Hand und Fingern
| Definition | Als Radialisparese bezeichnet man eine Lähmung des Nervus radialis am Arm |
| Weitere Bezeichnungen (Synonyme) |
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| Einteilung |
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| Pathogenese | Meist durch Frakturen oder Drücke auf den Oberarm kommt es zu einer Schädigung des Nervus radialis, meist sind die Handgelenk- und Fingerstrecker in ihrer Funktion beeinträchtigt |
| Ursachen |
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| Symptome |
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| Diagnose | Anamnese: Symptome Körperliche Untersuchung: neurologische Untersuchung (Unterarm/Hand/Finger strecken) Tests: Trizepssehnenreflex/ Radiusperiostreflex Apparative Diagnostik: ENG, EMG, MRT |
| Differentialdiagnose |
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| Therapie |
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