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Schallleitungsschwerhörigkeit

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Schallleitungsschwerhörigkeit

Mittelohrschwerhörigkeit, Schallleitungsstörung, Schallleitungsübertragungsschwerhörigkeit sind weitere Bezeichnungen für die Schallleitungsschwerhörigkeit.  Als Schallleitungsschwerhörigkeit bezeichnet man eine Schwerhörigkeit, bei der es zu einer verminderten Übertragung des Schalls kommt. Die Erkrankung kann in jedem Lebensalter auftreten und verschiedene Schweregrade haben.


Leitmerkmale: leisere, dumpfere Alltaggeräusche
Definition Bei der Schallleitungsschwerhörigkeit handelt um ein erschwertes Hören durch verminderte Weiterleitung des Schalls vom Mittelohr zum Innenohr

Weitere Bezeichnungen
(Synonyme)
  • Mittelohrschwerhörigkeit
  • Schallleitungsstörung
  • Schallleitungsübertragungsschwerhörigkeit
Ursachen
  • äußerer Gehörgang: Ohrenschmalz, Entzündung des Gehörgangs, Exostosen, Trommelfellverletzung, Fremdkörper, Wasser (Schwimmen), Tumoren (Akustikusneurinom), angeborene Fehlbildungen
  • Mittelohr: Otosklerose, Verschluss der Ohrtrompete (Erkältung/ verstopfte Nase usw.), Otitis media, Mittelohrerguss (Paukenerguss), Felsenbeinfraktur
  • Allgemein: Alter
Symptome
  • Hören: leiser, gedämpft, wie Watte im Ohr
  • Allgemeinsymptome: Symptome der Ursachen
Diagnostik Anamnese: Klinik, Vorerkrankungen
Körperliche Untersuchung: Weber-Versuch
Apparative Diagnostik: Tonschwellenaudiogramm, Tympanogramm
Komplikationen
  • Taubheit
Therapie
  • Allgemeinmaßnahmen: Behandlung der Ursachen, Hörgerät, Hörimplantat