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Scheibenmeniskus
Meniscus disciformis, diskoider Meniskus sind weitere Bezeichnungen für den Scheibenmeniskus. Als Scheibenmeniskus bezeichnet man einen übergroßen Faserknorpel des Kniegelenks. Am meisten davon betroffen ist dabei der Außenmeniskus. Es kommt hierbei zu einem kurzzeitigen Anhaften des betroffenen Meniskus an die Gelenkoberfläche. Durch das Haften und anschließende Lösen kommt es zu einem Knacken und Schnappen bei Bewegungen des Gelenks. Dadurch kommt es zum Verschleiß des Meniskus und schließlich zum Einriss desselben. Meistens treten hierbei keine Beschwerden auf, so dass die Erkrankung meist nur ein Zufallsbefund bei einer Röntgenaufnahme des Knies ist. Treten Symptome auf, so beginnen diese meist zwischen dem sechsten und achten Lebensjahr.
Leitmerkmale: Knacken und Schnappen des Kniegelenks
| Definition | Beim Scheibenmeniskus handelt es sich um einen abnorm dicken Knorpel des Kniegelenks |
| Weitere Bezeichnungen (Synonyme) |
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| Watanabe- Klassifikation | Beurteilung der peripheren Anhaftung an das Tibiaplateau und der Form des Meniskus:
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| Ursachen |
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| Symptome | Meist keine Beschwerden:
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| Diagnose | Anamnese: Klinik Körperliche Untersuchung: Knie (Beweglichkeit) Apparative Diagnostik: MRT (breiter Meniskus mit Verlust des normalen keilförmigen Querschnitts) |
| Differentialdiagnose |
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| Komplikationen |
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| Therapie |
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