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Schlangenbiss
Unter einem Schlangenbiss versteht man eine Verletzung der Weichteile der Haut bedingt durch den Biss einer Schlange. Oft handelt es sich nur um einen Biss, da die Schlange nicht giftig ist. Eine Giftschlange jedoch bringt ihr Gift durch den Biss in den menschlichen Körper ein, wodurch es zu Vergiftungserscheinungen kommt. Diese können so stark sein, dass permanente Behinderungen daraus entstehen können. In Europa giftig sind nur die Kreuzotter und die Aspisviper. Die Zusammensetzung der Gifte ist hierbei von Schlangenart zu Schlangenart sehr verschieden. Vor allem Kinder sind sehr gefährdet, da sie eine geringe Körpermasse haben. Wichtig für schwere Verläufe sind auch noch die Bisstiefe und die Grundverfassung des Gebissenen.
Leitmerkmale: Schmerzen/ Schwellung an der Bissstelle
| Definition | Bei einem Schlangenbiss handelt es sich um einen normalen oder giftigen Biss einer Schlange in die Haut |
| Wirkung der Gifte |
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| Ursachen |
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| Symptome |
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| Diagnose | Anamnese: Klinik, Art der Schlange Körperliche Untersuchung: Bissstelle, Puls, Blutdruck, Bewusstsein, Atmung |
| Komplikationen |
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| Therapie |
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Notfallmaßnahmen bei einem Schlangenbiss:
- - Anruf: Notarzt
- - Allgemeinmaßnahmen: Patienten beruhigen, beengte Kleidung entfernen, Patient ruhigstellen und zudecken, vor weiteren Bissen schützen, Schlange fotografieren, leichter Druckverband, kein Absaugen/ Abbinden, Bissstelle makieren, schnellster Transport ins Krankenhaus
- - Lagerung: je nach Verfassung des Patienten (evtl. stabile Seitenlage)
- - Vitalzeichenkontrolle: engmaschig
- - Reanimation: wenn nötig
- - Zusatzmaßnahmen: Sauerstoffgabe, i.v.- Zugang, evtl. Schockbehandlung
