Zurück zur alphabetischen Auswahl
Schneeblindheit
Aktinische Keratopathie,Photokeratitis, Keratitis, Verblitzen sind weitere Bezeichnungen für die Schneeblindheit. Bei der Schneeblindheit handelt es sich um eine Augenerkrankung, die durch Schädigung der äußeren Hornhaut hervorgerufen wurde. Es kommt hierbei zu Verbrennungen der Hornhaut. Das kann so weit gehen, dass diese Schicht (Epithelzellen) zerstört und abgelöst wird. Das umgebende Gewebe reagiert mit einer Entzündung. Schmerzen entstehen durch Freilegung der Nervenendigungen. Oft heilt die Krankheit von alleine aus. Es kann aber auch zu Vernarbungen der Hornhaut kommen und damit zu Dauerschäden mit Sehbehinderung. Man sollte deshalb in hohen Lagen oder bei Schnee im starke UV-B-Strahlung immer eine Sonnenbrille mit hohem UV-Schutz tragen.
Leitmerkmale: starker Tränenfluss, gerötete/geschwollene Augen, Lichtscheu nach Aufenthalt bei Schnee oder in hohen Bergregionen
| Definition | Bei der Schneeblindheit handelt es sich um eine akute Entzündung der Horn- und Bindehaut des Auges |
| Weitere Bezeichnungen (Synonyme) |
|
| Ursachen |
|
| Risikofaktoren |
|
| Symptome | Beschwerden treten meist erst nach 6 – 8 Stunden auf:
|
| Diagnose | Anamnese: Klinik, Risikofaktoren Körperliche Untersuchung: Augen (Inspektion), Spaltlampe, Sehtest |
| Differentialdiagnose |
|
| Therapie |
|
