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Schöpf-Schulz-Passarge-Syndrom

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Schöpf-Schulz-Passarge-Syndrom

Ekkrine Tumore mit ektodermaler Dysplasie, Palmoplantarkeratose-zystische Augenlider-Hypodontie-Hypotrichose-Syndrom, SSPS sind weitere Bezeichnungen für das Schöpf-Schulz-Passarge-Syndrom. Das Schöpf-Schulz-Passarge-Syndrom ist eine seltene vererbte Hauterkrankung. Es kommt hierbei zu vielen kleinen Zysten an den Drüsen der Augenlider. Das Risiko für Hauttumore ist dabei erhöht.


Leitmerkmale:  Zysten der Augenlider, Störungen der Zahlanlage, verminderte Körperbehaarung, Nageldystrophie
Definition Beim Schöpf-Schulz-Passarge-Syndrom handelt es sich um eine seltene angeborene Hauterkrankung

Weitere Bezeichnungen
(Synonyme)
  • Ekkrine Tumore mit ektodermaler Dysplasie
  • Palmoplantarkeratose-zystische Augenlider-Hypodontie-Hypotrichose-Syndrom
  • SSPS
Ursachen
  • Vererbung: autosomal-rezessiv oder -dominant (Chromosom 2, Genlokus q35, WNT10A-Gen)
Symptome
  • Augen: Zysten an den Lidern
  • Haut: Hyperkeratosen (Handflächen/ Fußsohle/ Unterarme), Nageldystrophien, teleangieektatische Rosazea
  • Körper: verminderte Behaarung (Fehlen von Wimpern/Augenbrauen)
  • Allgemeinsymptome: verminderte Anzahl der Zähne
Diagnose Anamnese: Klinik, Familienanamnese
Labor: Genanalyse, Chromosomenanalyse
Therapie
  • Allgemeinmaßnahmen: Behandlung der Symptome