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Schrunde
Rhagade ist eine weitere Bezeichnung für die Schrunde. Bei der Schrunde handelt es sich um glatte, tiefe, spaltförmige Einrisse der Haut, die bis ins Corium (Lederhaut) reichen. Das zerstörte Gewebe wird danach durch Bindegewebe ersetzt. Das Krankheitsbild wird zu den Sekundäreffloreszenzen der Haut gezählt und tritt vor allem an mechanisch stark beanspruchten Hautregionen auf (Hände, Füße, Gelenke), aber auch an Ohrläppchen, Mundwinkeln und Anus. Durch die Risse besteht die Gefahr eine Infektion mit Bakterien, Viren und Pilzen. Bei richtiger Behandlung heilen die Risse ohne Vernarbung ab.
Leitmerkmale: schmerzhafte Einrisse in der Haut
| Definition | Als Schrunde bezeichnet man einen schmalen, spaltförmigen Einriss in den Epidermisschichten der Haut |
| Weitere Bezeichnungen (Synonyme) |
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| Pathogenese | Durch Austrocknung/Überdehnung kommt es an Orten schlechter Elastizität zu Einrissen in die Haut, die Abheilung ist oft langwierig meist aber ohne Narben |
| Ursachen |
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| Risikofaktoren |
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| Symptome |
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| Lokalisation |
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| Diagnose | Anamnese: Klinik, Körperpflege, Vorerkrankungen Körperliche Untersuchung: Haut (Abstriche) |
| Komplikationen |
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| Therapie |
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