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Schützengrabenfuß

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Schützengrabenfuß

Immersionsfuß, Grabenfuß sind weitere Bezeichnungen für den Schützengrabenfuß. Beim Schützengrabenfuß handelt es sich um eine Fußkrankheit, die dann auftritt, wenn es zu einer Schädigung des Fußes durch lang einwirkende Nässe und Kälte kommt. Verursacht wird diese durch das Tragen eines geschlossenen Schuhwerks. Es kommt hierbei zu einer Atrophie der Haut und des Gewebes mit anschließender erhöhter Infektionsgefahr.


Leitmerkmale:  wie, runzelige Fußsohle
Definition Als Schützengrabenfuß bezeichnet man Beschwerden, die nach einer länger Einwirkzeit von Kälte und Nässe auf die Füße entstehen

Weitere Bezeichnungen
(Synonyme)
  • Immersionsfuß
  • Grabenfuß
Stadien
  • Stadium I: klassische, kalte bleiche Waschhaut, schlechte Durchblutung der Füße, taub, bleich bis rot, keine Schmerzen
  • Stadium II: nach Erwärmen Farbe des Fußes von weiß zu rot/blau, Anschwellung
  • Stadium III (Dauer: zwei Wochen bis drei Monate): neuralgische Schmerzen einher, Haut ausgetrocknet/kann Blasen werfen
  • Stadium IV: Gewebe irreparabel geschädigt, neuralgische Probleme können bis ans Lebensende verbleiben. Evtl. Bildung von Geschwüren/Tumore
Ursachen
  • längere Einwirkzeit von Käte, Nässe auf die Füße
Symptome
  • Füße: vorübergehendes feuchtes Aufweichen der Haut (weiß/ runzelig), geschwollen, Schmerzen, Infektionen, Gangrän, evtl. Ausweitung über Knöcheln und Unterschenkeln/ Hautabschürfungen
  • Allgemeinsymptome: leichtes Fieber
Diagnose Anamnese: Klinik, Arbeit, Sport
Körperliche Untersuchung: Füße (Inspektion/ Winden/ Schmerzen)
Therapie
  • Allgemeinmaßnahmen: Entkleiden und Abtrocknen der Füße (über mindestens 10 Stunden), später Trockenhalten