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Selenmangel
Als Selenmangel versteht man einen zu geringen Gehalt des Spurenelements Selen im menschlichen Körper. Es kommt hierdurch zu einer Einschränkung der Funktion von selenanhängigen Enzymen (Glutathionperoxidase, Dejodase, Thioredoxinreduktase), die fast in allen Organen vorkommen. Die führt zu Störungen verschiedener Organsysteme, zu einem erhöhten Risiko zur Bildung von Tumoren und zu einer Unterfunktion der Schilddrüse. Selen wird vor allem über die Nahrung aufgenommen und schützt die Zellen vor oxidativen Stress. Es ist somit wichtig für das Immunsystem und für die männliche Fruchtbarkeit.
Leitmerkmale: Müdigkeit, Schwäche, Infektanfälligkeit
| Definition | Unter einem Selenmangel versteht man eine unzureichende Menge an Selen im Körper |
| Ursachen |
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| Symptome |
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| Diagnose | Anamnese: Klinik, Vorerkrankungen, Ernährung Labor: Selen erniedrigt |
| Therapie |
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