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Senkniere
Wanderniere, Nephroptose, Ren mobilis, Ren migrans sind weitere Bezeichnungen für die Senkniere. Bei der Senkniere handelt es sich um eineunnatürliche Beweglichkeit der Niere. Beim Stehen senkt sich die Niere nach (kaudal) Richtung Becken (mindestens 5 Zentimeter, gleich zwei Wirbelkörper). Meistens ist davon die rechte Niere davon betroffen. Es kommt hierbei zu einer mangelnden Fixierung der Nieren mittels zu wenig vorhanden Baufettes oder bedingt durch eine Schwäche der Fascia renalis. Durch einen abknickenden Harnleiter kommt es zum Harnstau und damit zu Schmerzen.
Leitmerkmale: Flankenschmerzen, die beim Liegen sich bessern
| Definition | Bei der Senkniere handelt es sich um eine zu starke Beweglichkeit der Nieren |
| Weitere Bezeichnungen (Synonyme) |
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| Vorkommen (vor allem bei) |
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| Pathogenese | Durch unbekannte Ursachen kommt zu einem Herabsinken der Niere bis ins Becken beim aufrechten Körper. Die Harnleiter und Nierengefäße werden abgeknickt wodurch es zum Harnstau und zur verminderten Versorgung der Nieren kommt |
| Ursachen |
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| Risikofaktoren |
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| Symptome | Meist symptomlos:
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| Diagnose | Anamnese: Symptome Apparative Diagnostik: Sonografie, i.v.-Pyelogramm (im Stehen), Nierenszintigrafie |
| Differentialdiagnose |
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| Komplikationen |
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| Therapie | Meist nicht notwendig:
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