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Senkniere

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Senkniere

Wanderniere, Nephroptose, Ren mobilis, Ren migrans sind weitere Bezeichnungen für die Senkniere. Bei der Senkniere handelt es sich um eineunnatürliche Beweglichkeit der Niere. Beim Stehen senkt sich die Niere nach (kaudal) Richtung Becken (mindestens 5 Zentimeter, gleich zwei Wirbelkörper). Meistens ist davon die rechte Niere davon betroffen. Es kommt hierbei zu einer mangelnden Fixierung der Nieren mittels zu wenig vorhanden Baufettes oder bedingt durch eine Schwäche der Fascia renalis. Durch einen abknickenden Harnleiter kommt es zum Harnstau und damit zu Schmerzen.


Leitmerkmale: Flankenschmerzen, die beim Liegen sich bessern
Definition Bei der Senkniere handelt es sich um eine zu starke Beweglichkeit der Nieren

Weitere Bezeichnungen
(Synonyme)
  • Wanderniere
  • Nephroptose
  • Ren mobilis
  • Ren migrans
Vorkommen
(vor allem bei)
  • Frauen: schlanke, nach der Geburt
Pathogenese Durch unbekannte Ursachen kommt zu einem Herabsinken der Niere bis ins Becken beim aufrechten Körper. Die Harnleiter und Nierengefäße werden abgeknickt wodurch es zum Harnstau und zur verminderten Versorgung der Nieren kommt

Ursachen
  • unklar
  • evtl. Bindegewebsschwäche
Risikofaktoren
  • Magensucht
  • starker Gewichtsverlust
  • Schwangerschaft
Symptome Meist symptomlos:
  • Schmerzen: ziehend bis kolligartig, Flanken-/Rückenschmerzen (beim Aufstehen/ im Stehen/ Besserung im Liegen)
  • Allgemeinsymptome: Hämaturie, Harnstau, Hypertonie, Übelkeit, Erbrechen, Herzjagen, nachlassende Urinproduktion, rezidivierende Harnwegsinfekte
Diagnose Anamnese: Symptome
Apparative Diagnostik: Sonografie, i.v.-Pyelogramm (im Stehen), Nierenszintigrafie
Differentialdiagnose
  • Nierensteine
  • Nierentumoren
  • Magenerkrankungen
  • Gallenbeschwerden
Komplikationen
  • Harnstauung
  • Hydronephrose
  • Nierensteine
  • Harnwegsinfektionen
  • Nierenbeckenentzündung
Therapie Meist nicht notwendig:
  • Allgemeinmaßnahmen: Stärkung der Bauchmuskulatur
  • Operative Therapie: Nephropexie