Krankheiten
Sertolizelltumor

 Zurück zur alphabetischen Auswahl

Sertolizelltumor

Sertolizelltumor-Hodentumor, Sertolizelltumor-Ovarialtumor sind weitere Bezeichnungen für den Sertolizelltumor. Als Sertolizelltumor bezeichnet man eine hormonproduzierenden Hoden- oder Eierstocktumor. Der Tumor geht von den Sertolizellen aus, die sich normalerweise nur im Hoden befinden und Geschlechtshormone produzieren. Der Tumor ist dabei gut abgegrenzt und hat eine weißliche bis grau-gelbliche Schnittfläche. Es handelt sich hierbei meistens um gutartige Geschwülste, die sich auf den Hoden beschränken. Je größer aber der Tumor wird, desto höher steigt das Risiko für eine Entartung.


Leitmerkmale: einseitiger größerer Hoden
Definition Beim Sertolizelltumor handelt es sich um einen benignen Tumor des Hodens mit Produktion von Sexualhormonen

Weitere Bezeichnungen
(Synonyme)
  • Sertolizelltumor-Hodentumor
  • Sertolizelltumor-Ovarialtumor
Vorkommen
(vor allem)
  • Kinder: unter 10 Jahre
Ursachen
  • unklar
Symptome
  • Hoden: einseitige, schmerzlose Vergrößerung
  • Allgemeinsymptome: Gynäkomastie
Diagnose Anamnese: Klinik
Körperliche Untersuchung: Hoden (Inspektion, Palpation)
Labor: Blutbild, Sexualhormone (Androgene/Progesteron/ Östrogene) erhöht, LH, FSH, Prolaktin, Hodenmarker (AFP/ HCG/ LDH)
Apparative Diagnostik: Sonografie, CT, MRT (Thorax/ Abdomen), Skelettszintigrafie
Therapie
  • Medikamentöse Therapie: Chemotherapie
  • Operative Therapie: Orchiektomie, retroperitoneale Lymphadenektomie, Bestrahlung