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Sheehan-Syndrom

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Sheehan-Syndrom

Simmonds-Sheehan-Syndrom, postpartaler Hypopituitarismus, postpartale Hypophysennekrose sind weitere Bezeichnungen für das Sheehan-Syndrom. Beim Sheehan-Syndrom handelt es sich um Komplikation, die nach der Geburt des Kindes auftritt. Es kommt hierbei zu einer teilweisen oder ganzen Unterfunktion der Hirnanhangsdrüse. Durch eine Vermehrung der die Milchbildung fördernden Zellen kommt es zu einer Zunahme des Volumens der Hypophyse. Dadurch wird die Hirnanhangsdrüse gefährdeter für eine Durchblutungsstörung. Kommt es bei der Geburt dann zu einem hohen Blutverlust und es entsteht ein ischämischer Infarkt, so tritt danach eine Nekrose an der Hypophyse auf.


Leitmerkmale: fehlende Laktation, Amenorrhoe
Definition Als Seehan-Syndrom bezeichnet man einen Ausfall des Hypophysenvorderlappen nach einer Entbindung

Weitere Bezeichnungen
(Synonyme)
  • Simmonds-Sheehan-Syndrom
  • Postpartaler Hypopituitarismus
  • Postpartale Hypophysennekrose
Ursachen
  • unbekannt
Symptome
  • Hypopituitarismus: Ausbleiben des Milchbildung/-sekretion, Amenorrhoe
  • Allgemeinsymptome: Hypothyreose, Hypoglykämie, Libidoverlust, Hypopigmentierung der Haut
Diagnose Anamnese: Klinik, Geburt
Labor: Schilddrüsenhormone, Blutzucker, Hormone (TSH-/ACTH-Mangel)
Therapie
  • Medikamentöse Therapie: Hormone, Glukokortikoide