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Sialadenose

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Sialadenose

Bei der Sialadenose handelt es sich um eine Erkrankung des Parenchyms der Speicheldrüsen. Die Ursache hierfür sind keine Entzündung oder ein Tumor. Es kommt hierbei im Verlauf der Entwicklung der Erkrankung zu einer Hypertrophie der betroffenen Drüsen.


Leitmerkmale: beidseitige Schwellung einer Speicheldrüse ohne Entzündung
Definition Als Sialadenose bezeichnet man eine nicht entzündliche Schwellung der Speicheldrüsen

Vorkommen
(vor allem bei)
  • Frauen: in der Pubertät/ Schwangerschaft
Ursachen
  • unklar
Risikofaktoren
  • Stoffwechselstörungen: Diabetes mellitus, Akromegalie, Morbus Cushing, Hypophysenerkrankungen, Schilddrüsenerkrankungen, Diabetes insipidus
  • Hormonstörungen: Pubertät, Schwangerschaft, Menopause
  • Ernährung: Essstörungen, Fehl-/Mangelernährung (chronischer Protein-/ Vitaminmangel)
  • Erkrankungen: Leberzirrhose, Fettleber, Verletzung des Nervus facialis/ Nervus glossopharyngeus
  • Allgemein: Alkoholabusus, häufiges Erbrechen
  • Medikamente: Antihypertensiva, Psychopharmaka  
Symptome
  • Speicheldrüsen: Schwellung (meist beidseitig), ohne Schmerzen, geringe Sekretion, v.a. an der Ohrspeicheldrüse (Hamsterbäckchen)
  • Allgemeinsymptome: evtl. Spannungsschmerz
Diagnose Anamnese: Klinik, Vorerkrankungen, Medikamente, Ernährung
Differentialdiagnose
  • Sialadenitis
  • Sialolithiasis
  • Mumps
  • Speicheldrüsentumore
  • Masseterhypertrophie
Therapie
  • Allgemeinmaßnahmen: Behandlung der Grunderkrankung