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Sjögren-Larsson-Syndrom

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Sjögren-Larsson-Syndrom

Fettaldehyd-Oxidoreduktase-Mangel ist eine weitere Bezeichnung für das Sjögren-Larsson-Syndrom. Beim Sjögren-Larsson-Syndrom handelt es sich um eine sehr seltene Erbkrankheit. Es kommt hierbei zu neurologischen, dermatologischen und psychischen Abweichungen. Die davon Betroffenen brauchen ein lebenlang eine pflegerische Betreuung.


Leitmerkmale: generalisierte Ichthyose, spastische Paraplegie, geistiger Entwicklungsrückstand
Definition Als Sjögren-Larsson-Syndrom bezeichnet man eine seltene neurokutane Störung verursacht durch einen angeborenen Fehler des Fettstoffwechsels

Weitere Bezeichnungen
(Synonyme)
  • Fettaldehyd-Oxidoreduktase-Mangel
Ursachen
  • Vererbung: autosomal-rezessiv (Chromosom 17, Genlokus p11.2, ALDH3A2-Gen)
Symptome
  • Extremitäten: fortschreitende spastische Lähmung, nicht gehfähig
  • Haut: generalisierte Ichthyose (Beugen/Nacken/Stamm/ Extremitäten), Juckreiz
  • Augen: glitzernde Einlagerungen in die Retina, Photophobie, Myopie
  • Allgemeinsymptome: starke geistige Retardierung, Sprachverzögerung
Diagnose Anamnese: Klinik, Familienanamnese
Labor: Chromosomenanalyse, Genanalyse
Differentialdiagnose
  • Ichthyose
  • Refsum-Krankheit
  • Lipidspeicherkrankheit
Therapie
  • Allgemeinmaßnahmen: Behandlung der Symptome