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Smith-Fineman-Myers-Syndrom

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Smith-Fineman-Myers-Syndrom

SFMS1, SFMS sind weitere Bezeichnungen für das Smith-Fineman-Myers-Syndrom. Unter einem Smith-Fineman-Myers-Syndrom versteht man eine seltene Erbkrankheit. Davon betroffen ist vor allem das Skelett- und Nervensystem.


Leitmerkmale: mentale Retardierung, schlaff wirkendes Gesicht, Wachstumsrückstand
Definition Beim Smith-Fineman-Myers-Syndrom ist eine seltene angeborene Erkrankung mit zahlreichen Fehlbildungen

Weitere Bezeichnungen
(Synonyme)
  • SFMS1
  • SFMS
Ursachen
  • Vererbung: X-chromosomal-rezessiv (X-Chromosom, Genort q21.1, ATRX-Gen)
Symptome
  • Gesicht: schräge Lidachse, schmales Gesicht, Mikrogenie, hängende Unterlippe, schmales Philtrum, Ptosis, hervorstehende obere Schneidezähne, gespaltene Uvula
  • Augen: Strabismus, Hyperopie
  • Skelettsystem: Kleinwuchs, Fußdeformitäten, Mikrozephalie, Dolichozephalie, Skoliose
  • Muskeln: Hypotonie, später Hypertonie, Krämpfe
  • Allgemeinsymptome: schwere psychomotorische Retardierung, starke Verzögerung der Sprachentwicklung
Diagnose Anamnese: Klinik, Familienanamnese
Labor: Genanalyse, Chromosomenanalyse
Apparative Diagnostik: CT (Gehirn)
Therapie
  • Allgemeinmaßnahmen: Behandlung der Symptome