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Smith-Kingsmore-Syndrom

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Smith-Kingsmore-Syndrom

Makrozephalie-Intelligenzminderung-neurologische Entwicklungsstörungen-schmaler Thorax-Syndrom, MINDS-Syndrom sind weitere Bezeichnungen für das Smith-Kingsmoe-Syndrom. Beim Smith-Kingsmore-Syndrom handelt es sich um eine seltene vererbte neurologische Erkrankung. Es kommt hierbei zu einer Mutation des mTOR-Gens, das innerhalb der Zelle das Wachstum, die Differenzierung und die Vermehrung steuert. Es kommt somit zu einer gestörten Entwicklung des Gehirns.


Leitmerkmale:  geistige Behinderung, Makrozephalie, Krampfanfälle
Definition Unter einem Smith-Kingsmore-Syndrom versteht man eine Erbkrankheit, bei der die normale Entwicklung und Funktion des Gehirns behindert wird

Weitere Bezeichnungen
(Synonyme)
  • Makrozephalie-Intelligenzminderung-neurologische Entwicklungsstörungen-schmaler Thorax-Syndrom
  • MINDS-Syndrom
Ursachen
  • Vererbung: autosomal-dominant (mTOR-Gen)
Symptome
  • Allgemeinsymptome: geistige Behinderung, Krampfanfälle, verzögerte/ fehlende Sprachentwicklung, Aufmerksamkeits-Hyperaktivitätssyndrom, Autismus, kleiner Thorax, Nabelbruch, Muskelhypotonie, Cafe-au-lait-Flecken
  • Gehirn: Makrozephalie, Polymikrogyrie, Hemimegalenzephalie
  • Gesicht: dreieckig, hervorspringende Stirn, Hypertelorismus, spitzes Kinn, abwärts gerichtete Lidspalten, flacher Nasenrücken, langes Philtrum
Diagnose Anamnese: Klinik, Familienanamnese
Labor: Genanalyse
Therapie
  • Allgemeinmaßnahmen: Behandlung der Symptome