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Soja-Allergie

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Soja-Allergie

Soja-Unverträglichkeit ist eine weitere Bezeichnung für die Soja-Allergie. Bei der Soja- Allergie handelt es sich um eine Nahrungsmittelunverträglichkeit beim Verzehr von Hülsenfrüchten aus Ostasien. Sie enthalten Eisen, Riboflavin, Phosphor, Calcium, Zink, Thiamin, Magnesium, Vitamin B6.  Die Bohnen werden ganz oder in Form als Mehl oder Öl gegessen. Sojabohnen dienen als Strukturmittel, Proteinfüllstoff oder Emulgator. Sie kommen dadurch in sehr vielen asiatischen Lebensmitteln vor. Die Beschwerden können dabei sehr unterschiedlich stark ausfallen. Die meisten Beschwerden treten einige Minuten bis Stunden nach dem Verzehr auf.


Leitmerkmale:  Ausschlag um den Mund, Kratzen im Hals, Magenkrämpfe nach Verzehr von Soja
Definition Als Soja-Allergie bezeichnet man eine Unverträglichkeit auf Produkte, die mit Soja hergestellt wurden

Weitere Bezeichnungen
(Synonyme)
  • Soja-Unverträglichkeit
Kreuzallergien
  • Obst: Äpfel, Kirschen
  • Gemüse: Karotten
  • Hülsenfrüchte: Erdnüsse
Ursachen Unverträglichkeit des Proteins Glym4, das in der Sojabohne vorkommt

Symptome
  • Verdauungssystem: Magenkrämpfe, Erbrechen, Übelkeit, Durchfall
  • Mund: Jucken/Ausschlag um den Mund, Anschwellen der Lippen/Mund/ Zunge/ Hals, Kratzen im Hals
  • Atemsystem: verstopfte Nase, Schnupfen, Engegefühl im Kehlkopf, pfeifende Atmung bis Atemnot, vermehrter Husten
  • Haut: Nesselsucht, Ekzeme, Juckreiz, Blässe bis Zyanose
  • Kreislauf: Kollaps bis Schock
  • Allgemeinsymptome: Heiserkeit, Schluckbeschwerden, Schwindel, Benommenheit, Bradykardie, Ohnmacht, Anaphylaxie
Diagnose Anamnese: Klinik, Ernährung
Körperliche Untersuchung: Prick-Test, Provokationstest
Labor: IgE-Antikörper
Therapie:
  • Allgemeinmaßnahmen: Allergenkarenz, Hyposensibilisierung
  • Ernährungstherapie: Eliminationsdiät
  • Medikamentöse Therapie: Antihistaminika, Antiallergika, Glucokortikoide