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Spondyloepiphysäre Dysplasie Tarda

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Spondyloepiphysäre Dysplasie Tarda

Spondyloepiphysäre Dysplasie Typ Maroteaux Lamy ist eine weitere Bezeichnung für die spondyloepiphysäre Dysplasie Tarda. Bei der spondyloepiphysären Dysplasie Tarda handelt es sich um eine sehr seltene Veränderung der Wirbelkörper und der Epiphyse der langen Röhrenknochen.


Leitmerkmale: disproportionaler Kleinwuchs, kurzer Rumpf/Hals
Definition Als spondyloepiphysäre Dysplasie Tarda bezeichnet man eine angeborene Fehlbildung des Skelettsystems

Weitere Bezeichnungen
(Synonyme)
  • Spondyloepiphysäre Dysplasie Typ Maroteaux Lamy
Vorkommen
(vor allem bei)
  • Kinder: zwischen dem 6. und 12. Lebensjahr
Ursachen
  • Vererbung:
    • autosomal-rezessiv (Chromosom X, Genort p22-2-22.1, TRAPPC2-Gen)
    • autosomal-dominant (Chromosom 12, Genort p13-13.2, COL2A1-Gen)
Symptome
  • Skelettsystem: kurzer Rumpf, kurzer Hals, disproportionaler Kleinwuchs, kurze Arme, breiter Thorax, Kielbrust
  • Wirbelsäule: Skoliose, Kyphose, Hyperlordose (Lendenwirbelsäule)
  • Allgemeinsymptome: verminderte Beweglichkeit des Hüftgelenks, vorzeitige Koxarthrose/ Gonarthrose
Diagnose Anamnese: Klinik, Familienanamnese
Körperliche Untersuchung: Skelettsystem
Labor: Genanalyse, Chromosomenanalyse
Apparative Diagnostik: Röntgen (eiförmig deformierte Wirbelkörper, verspätete Ossifikation, Verbreiterung/ Deformierung der Epiphysen
Differentialdiagnose
  • Mukopolysaccharidose
  • Pseudoachondroplasie
Therapie
  • Allgemeinmaßnahmen: Behandlung der Symptome