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Sporotrichose

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Sporotrichose

Rosengärtner-Krankheit, Schenk-Krankheit, Sporothrix-Mykose, Morbus Schenk sind weitere Bezeichnungen für die Sporotrichose. Bei der Sporotrichose handelt es sich um eine Pilzerkrankung. Dabei kann der ganze Körper davon befallen werden, meistens aber die unteren Schichten der Haut und die Lymphe. Der Pilz kommt im warmen Boden (bei Fäulnisprozessen) vor und Befällt neben dem Menschen auch Hunde, Katzen, Rinder, Pferde und Ratten.


Leitmerkmale:  knotige Gebilde unter der Haut, die schleimiges Sekret absetzen
Definition Als Sporotrichose bezeichnet man eine kutane Infektion mittels eines Pilzes

Weitere Bezeichnungen
(Synonyme)
  • Rosengärtner-Krankheit
  • Schenk-Krankheit
  • Sporothrix-Mykose
  • Morbus Schenk
Erreger
  • Pilz: Sporothrix schenckii
Ausbreitung
  • Subtropen, Tropen (Afrika, südliches Japan, Nordamerika)
Ansteckung
  • Hautkontakt (v.a. bei Wunden): Gartenarbeit/ Kratz-/Bisswunden von Tieren
  • Kontakt mit Ausscheidungen (Katze)
Symptome
  • Lokalisation: Hände/ Arm, aber auch ganzer Köper möglich
  • Beginn: schmerzlose Hautveränderungen (Bläschen/ Rötungen/ Ekzeme)
  • später: Hautknötchen (beim Zerplatzen: Absonderung von schleimigem Sekret), Abszesse, Ulzerationen
  • Lymphe: Lymphknotenschwellung
Diagnose Anamnese: Klinik, Arbeit (Gärtner/ Förster), Auslandsaufenthalt
Labor: PAS-Färbung, Immunfluoreszenztest
Differentialdiagnose
  • andere Pilzerkrankungen
  • Hautumore/ -metastasen
Therapie
  • Medikamentöse Therapie: Antimykotika
Meldepflicht
  • keine