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Stauffer-Syndrom

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Stauffer-Syndrom

Beim Stauffer-Syndrom handelt es sich um eine Erkrankung, die in Verbindung mit einem Nierenzellkarzinom auftritt. Es kommt hierbei zu einer verstärkten Freisetzung von Calcium durch die Osteoklasten und zu Nekrosen und lymphozytären Infiltraten innerhalb der Hepatozyten und damit zu einer Einschränkung der Leberfunktion. Besondere Gefahr an dieser Krankheit zu erkranken geht davon aus, wenn die rechte Niere vom Karzinom betroffen ist.


Leitmerkmale: rascher Gewichtsverlust, Fatigue
Definition Als Stauffer-Syndrom bezeichnet man eine Dysfunktion der Leber bei Patienten mit einem Nierenzellkarzinom

Ursachen
  • unklar
  • evtl. erhöhte Biosynthese von Prostaglandinen und lnterleukin-6
Risikofaktoren
  • Nierenzellkarzinom
  • selten: Prostatakarzinom, Pankreaskarzinom, Leiomyosarkom, Bronchialkarzinom
Symptome
  • Allgemeinsymptome: Fieber, rascher Gewichtsverlust, Erschöpfung
Diagnose Anamnese: Klinik, Vorerkrankungen
Labor: Erhöhung alkalische Phosphatase/ indirektes Bilirubin/, Gamma-GT, Alpha-2-Globulin, niedriges Albumin/ Prothrombin
Apparativ Diagnostik: Sonografie, CT (Leber)
Differentialdiagnose
  • Lebermetastasen
  • Hepatitis
Therapie
  • Operative Therapie: Nierenteilresektion, Nephrektomie