Krankheiten
Aseptische Knochennekrose

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Aseptische Knochennekrose

Knocheninfarkt, Osteonekrose; Knochennekrosen, die durch keine Infektion verursacht wurden.

Leitmerkmale: Knochenschmerzen
Einteilung
  • Arm: Morbus Friedrich, Morbus Panner, Morbus Kienböck, Morbus Preiser (Kahnbein der Handwurzelknochen)
  • Bein: Morbus Ahlbäck, Morbus Perthes, Morbus Sinding-Larsen, Morbus Osgood-Schlatter, Morbus Köhler
  • Becken: Morbus Pierson (Schambein)
  • Wirbelsäule: Morbus Scheuermann, Morbus Calvé
Pathogenese             Durch einen Gefäßverschluss eines den Knochen versorgenden Blutgefäßes kommt es zum Absterben des betroffenen Knochenabschnittes mit bleibenden Schäden am Skelettsystem.

Ursachen
  • unklar
  • evtl. Minderdurchblutung des Knochens , Mikrotraumen
Risikofaktoren
  • Medikamente: Glucokortikoide, Chemotherapie
  • chronischer Alkoholismus
  • Diabetes mellitus
  • mechanische Schädigungen: Überlastung, Verletzungen
  • Bestrahlungen
  • Morbus Gaucher
  • Lupus erythematodes
  • Tauchunfälle
Symptome
  • Schmerzen: am Gebiet der Knochennekrose, in Ruhe verstärken sich bei der Bewegung
  • Bewegungseinschränkungen: meist Zeichen einer länger bestehenden Schädigung
Diagnose Anamnese: Klinik
Apparative Diagnostik: Röntgen, MRT, CT

Differentialdiagnose Osteomyelitis, Osteitis, Knochentumoren, Knochenzysten

Therapie
  • Allgemeinmaßnahmen: Physiotherapie, Entlastung des betroffenen Knochenabschnittes, Ruhigstellung, Gewichtsreduktion
  • Naturheilkundliche Therapie: Homöopathie, Phytotherapie, Schüssler Salze
  • Operative Therapie: chirurgische Korrekturen, evtl. Gelenksersatz

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