Krankheiten
Astrozytom

 Zurück zur alphabetischen Auswahl

Astrozytom

Tumoren des Stützgewebes (Astrozyten) des Zentralnervensystems, Unterabteilung der Gliome.

Leitmerkmale:  Krampfanfälle, Sensibilitätsstörungen
Einteilung nach WHO
  • Grad I: pilozytisches Astrozytom, gutartig, langsames Wachstum, v.a. Kinder/junge Erwachsene, an Sehnerv/Hypothalamus/Kleinhirn, gute Prognose
  • Grad II: differenziertes Astrozytom (Oligodendrogliom), noch gutartig, langsames Wachstum, v.a. junge Erwachsene,  in weißen Substanz des Großhirns, keine klare Abgrenzung zum gesunden Gewebe, Neigung zum Übergang zum Glioblastom
  • Grad III: anaplastisches Astrozytom/Oligodendrogliom, bösartig, schnell wachsend, v.a. zwischen 35. und 45. Lebensjahr
  • Grad IV: Glioblastom, bösartig, sehr schnell wachsend, v.a. zwischen 45. und 70. Lebensjahr
Ursachen
  • meist unbekannt
  • evtl. Strahlen, Chemikalien (Benzol, Phenol), Ernährung (E621, E 951, Aspartam), Stress
Symptome       Abhängig von der Lokalisation: Gehirn, Spinalkanal

  • Krampfanfälle
  • Symptome des erhöhten Hirndrucks
  • Sehstörungen
  • Lähmungen
  • Schmerzen
  • Sensibilitätsstörungen
  • Persönlichkeitsveränderungen
Diagnose                 Anamnese: Klinik
Apparative Diagnostik: CT, MRT, EEG, Liquoruntersuchung, Biopsie

Differentialdiagnose Hirninfarkt, Apoplex

Therapie
  • Allgemeinmaßnahmen: Symptomenbekämpfung
  • Medikamentöse Therapie: Kortison, Antiepileptika, Chemotherapie
  • Operative Therapie: Entfernung des Tumors, Bestrahlung
Weitere Internetseiten

gg