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Attenuierte familiäre adenomatöse Polyposis

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Attenuierte familiäre adenomatöse Polyposis

Attenuierte FAP ist eine weitere Bezeichnung für die attenuierte familiäre adenomatöse Polyposis. Die attenuierte familiäre adenomatöse Polyposis ist eine Erkrankung mit bis zu 100 Polypen innerhalb des Dickdarms. Die Erkrankung hat eine milde Verlaufsform und wird meist als Zufallsbefund diagnostiziert. Dennoch besteht die Gefahr einer malignen Entartung.

Leitmerkmale:  bis 100 Polypen im Dickdarm
Definition Bei einer attenuierte familiäre adenomatöse Polyposis handelt es sich um eine mutationsbedingte Vermehrung von Polypen im Dickdarm

Weitere Bezeichnungen
(Synonyme)
  • Attenuierte FAP
Ursachen
  • Mutation des APC-Gens
Symptome
  • Dickdarm: 20 – 100 Polypen
Diagnose Apparative Diagnostik: Ösophagogastroduodenoskopie, Koloskopie

Differentialdiagnose
  • familiäre adenomatöse Polyposis
  • familiäre Amyloidpolyneuropathie
Komplikationen
  • kolorektales Karzinom
Therapie
  • Allgemeinmaßnahmen: endoskopische jährliche Kontrolle
  • Operative Therapie: bei Entartung Polypentfernung

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