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Chronische Transplantatnephropathie

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Chronische Transplantatnephropathie

Als chronische Transplantatnephropathie bezeichnet man eine Störung, die bei einem Übertragen einer Spenderniere beim Empfänger auftreten kann. Die Erkrankung tritt zwischen 40 und 60 Prozent bei nierentransplantierten Patienten zwei Jahre nach einer Transplantation auf. Es kann auch vorkommen, wenn die Niere zunächst sehr gut angenommen wurde. Die Erkrankung kann sich über Monate bis Jahre hinziehen und führt zu einem vollständigen Verlust der Nierenfunktion. Dabei kommt es zu einer Vermehrung des Bindegewebes (Fibrose) innerhalb der Niere und zur Schädigung der Nierenkanälchen und Nierenkörperchen.  Durch fortlaufende Entzündungsprozesse verdicken die Gefäßwände, das Lumen der Gefäße wird immer kleiner und die Versorgung der Niere immer schlechter. Ist die Erkrankung einmal ausgebrochen ist keine Behandlung mehr möglich. Die Niere stirbt ab und der Patient muss wieder dialysiert werden.

Leitmerkmale: langsame Funktionseinstellung der Niere
Definition Bei der chronischen Transplantatnephropathie handelt es sich um eine Abstoßreaktion auf eine transplantierte Niere

Weitere Bezeichnungen
(Synonyme)
  • Chronische Nasennebenhöhlenentzündung
Ursachen
  • unklar
Symptome
  • Nieren: Verschlechterung der Entgiftung
Diagnose Anamnese: Klinik
Labor: Nierenparameter
Apparative Diagnostik: Sonographie, CT

Risikofaktoren
  • Hypertonie
  • Rauchen
  • Cholesterinerhöhung
  • Stress
  • Infektionen
  • Proteinurie
  • Zustand der Spenderniere
Komplikationen
  • Funktionsverlust der Spenderniere: Nierenversagen
Therapie
  • Allgemeinmaßnahmen: meist keine Behandlung möglich
  • Medikamentöse Therapie: ACE-Hemmer, AT1-Antagonisten
  • Operative Therapie: Dialyse

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