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Hornhautödem

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Hornhautödem

Korneaödem, Hornhautschwellung sind weitere Bezeichnungen für das Hornhautödem. Als Hornhautödem bezeichnet man eine Wassereinlagerung in die Hornhaut.  Die Hornhaut ist darauf angewiesen, dass dort der Wasserhaushalt sehr konstant gehalten wird. Die Kornea wird durch das Kammerwasser aus der vorderen Augenkammer versorgt, tritt dabei zu viel Wasser auf so wird es durch spezielle Zellen wieder aus der Hornhaut herausgepumpt. Diese Zellen sind bei diesem Krankheitsbild geschädigt, so dass vermehrt Wasser in die Hornhaut verbleibt. Diese nimmt an Dicke zu und die Durchsichtigkeit nimmt im gleichen Maße ab. Das Sehverhalten verschlechtert sich dabei immens.

Leitmerkmale: Lichtempfindlichkeit, starke Schmerzen, Sehverschlechterung
Definition Beim Hornhautödem handelt es sich um eine Ansammlung von Wasser innerhalb der Hornhaut

Weitere Bezeichnungen
(Synonyme)
  • Korneaödem
  • Hornhautschwellung
Ursachen
  • Augen: Entzündungen/Infektionen (Keratitis), degenerative Veränderungen, Glaukomanfall, Verletzungen, Augenoperationen
Symptome
  • Hornhaut: milchig-trüb
  • Sehen: kreisförmige Lichtquellen, Verschlechterung der Sehschärfe/ Kontrastwahrnehmung
  • Schmerzen: stark, verschlimmern sich beim Lidschlag
  • Allgemeinsymptome: Fremdkörpergefühl, Lichtempfindlichkeit
Diagnose Anamnese: Klinik
Körperliche Untersuchung: Auge
Test: Sehtest
Apparative Diagnostik: Spaltlampe, Augeninnendruckmessung

Differentialdiagnose
  • Hornhauttrübung
Therapie
  • Allgemeinmaßnahmen: Behandlung der Ursachen
  • Medikamentöse Therapie: dehydrierende Augentropfen
  • Operative Therapie: Keratoplastik
Bilder

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