Krankheiten
Kokzidioidomykose

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Kokzidioidomykose

Wüstenfieber, Wüstenrheumatismus; Infektion mit dem Pilz Coccidioides immitis.

Erreger
  • Coccidioides immitis, Coccidioides posadasii (Pilze)
Ausbreitung
  • USA, Zentral-/Südamerika (trockene/halbtrockene Gebiete)
Ansteckung
  • Inhalation von kontaminiertem Staub (Pilzsporen)
  • keine Übertragung von Mensch zu Mensch
Inkubationszeit
  • 1-4 Wochen
Symptome
  • meist nur eine leichte Erkältung (grippeähnlich)
  • bei schwerer Erkrankung kommt es zu: Pneumonie, Pleuritis, blutig-schleimiger Auswurf, erhöhte Temperatur, Abgeschlagenheit
  • bei einer Streuung über das Blut kommt es zu: Arthritis, Osteomyelitis, Meningitis, Erkrankungen der Haut (Erythema nodosum, Erythema exsudativum multiforme)
Diagnose Labor: Erreger im Sputum/Bronchialsekret

Differentialdiagnose Tuberkulose, Blastomykose, Histoplasmose

Komplikationen
  • meist heilt die Erkrankung ohne Nachwirkungen aus
  • sonst Lungennekrosen, Kavernenbildung
  • besonders gefährdet sind Schwangere, Personen mit Immunschwäche
Immunität/Prophylaxe
  • nach Infektion: meist lebenslange Immunität
  • Vermeidung des Aufenthalts des Pilzes
Therapie
  • Medikamentöse Therapie: Itraconazol, Amphotericin B
Meldepflicht
  • keine
Kurzbeschreibung
  • der Pilz befindet sich im Erdboden
  • trocknet dieser aus wird der Pilz über verunreinigtem Staub mittels Inhalation über die Lungen aufgenommen
  • in den Lungen kann sich der Pilz vermehren und wird dann über das Blut im Körper verteilt
Bilder

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