Symptome (Leitbilder)
Konzentrationsschwäche

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Konzentrationsschwäche

Wiederholte Beeinträchtigung sich auf eine Sache länger konzentrieren zu können.

Leitmerkmale: starke Beeinträchtigung bei Prozessen, die eine längere Konzentration verlangen

Pathogenese

Durch verschiedene Ursachen kann der Patient nicht mehr seine volle Aufmerksamkeit auf eine Sache richten. Er wird leicht abgelenkt, die Gedanken schweifen leicht ab.

Ursachen

 

  • Allgemeines: mangelnde Bewegung, Schlafmangel
  • Erkrankungen: Burn-out, ADHS, Allergien, Schilddrüsenunterfunktion, Wechseljahre, Arteriosklerose (Gehirngefäße), Schlafapnoe, Hypotonie, Niereninsuffizienz, Infektionskrankheiten, Apoplex, Enzephalitis, Gehirntumoren
  • Fehlernährung: zu wenig Vitamine (B-Vitamine)/Mineralstoffe (Eisen, Magnesium), zu viel Zucker, Magersucht
  • Psyche: Stress, Überforderung, Depression, Demenz, Alzheimer, Schizophrenie
  • Noxen: zu viel an Alkohol/Nikotin/Drogen/Kaffee
  • Medikamente: Chemotherapie

Symptome

 

  • rasch zunehmende Konzentrationsschwäche
  • Allgemeinsymptome: Kopfschmerzen, Aggressivität, Depression oder Euphorie, Vergesslichkeit, Schwindel, Sprachstörungen

Diagnose

Anamnese: Klinik
Labor: Blutbild, Blutzucker, je nach Grunderkrankung
Test: zur Konzentration
Apparative Diagnostik: je nach Grunderkrankung

Therapie

  • Allgemeinmaßnahmen: viel Bewegung an frischer Luft, auf Alkohol/ Nikotin/Kaffee verzichten, ausreichend Schlaf, Ruhepausen, Konzentrationsübungen, Medienkonsum reduzieren, Atemübungen
  • Ernährungstherapie: wenig Fett/Zucker, viel an Vitaminen/Selen, viel trinken
  • Naturheilkundliche Therapie: Akupunktur, Ohrakupunktur, Homöopathie, Phytotherapie, Schüssler Salze