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Liposarkom
Fettgewebekrebs ist eine weitere Bezeichnung für das Liposarkom. Ein Liposarkom ist ein bösartiger Tumor des Fettgewebes. Er kommt vor allem bei Männern ab dem 50. Lebensjahr vor. Der Tumor zählt zu den Weichteiltumoren. Die Ursachen für eine Entstehung des Tumors sind noch nicht geklärt. Vermutet werden vorausgegangene Verletzungen, Bestrahlungen oder aber auch eine Entartung von embryonalen Vorläuferzellen der Adipozyten. Dabei entstehen oft Tumore von erheblicher Größe und Gewicht. Sie sind knotig, kapselartig begrenzt und von gelblicher Farbe. Die Lokalisation liegt hierbei an den Beinen, Rücken, Unterbauch und an den Armen. Bei 15 bis 20 Prozent der von der Erkrankung Befallenen treten Metastasen auf, die sich vor allem in der Lunge ansiedeln. Meist treten erst Beschwerden auf, wenn sie eine gewisse Größe erreicht haben und auf die Umgebung drücken. Vorher tritt meist nur eine Beeinträchtigung des Wohlbefindens ein. Um eine Heilung zu erreichen muss der Tumor unter Einhaltung eines ausreichenden Sicherheitsabstandes im Ganzen operativ entfernt werden. Je schlechter die Differenzierung ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass es zu einem Rückfall der Erkrankung kommen kann.
Definition | Beim Liposarkom handelt es sich um einen malignen Weichteiltumor, der Merkmale der Fettzellen aufweist |
Weitere Bezeichnungen (Synonyme) |
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Vorkommen (vor allem bei) |
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Ursachen |
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Symptome | Abhängig von der Lage des Tumors, erst spät Beschwerden:
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Diagnose | Anamnese: Klinik, Sichtung der Geschwulst Labor: Blutbild Apparative Diagnostik: Sonografie, Röntgen, MRT, CT, Szintigrafie, Angiografie, Biopsie |
Differentialdiagnose |
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Therapie |
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Prognose | Rezidivrate bei 50 % Metastasenbildung bei 20% (v.a. Lunge) |
Bilder |
ff