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Magenblutung
Als Magenblutung bezeichnet man eine Blutung, die vom Magen ausgeht und sich als Bluterbrechen oder Teerstuhl ankündigt. Kleine Blutungen bleiben aber meist unerkannt. Akute Blutungen hingegen können zu einem Kreislaufschock führen und dadurch lebensbedrohlich sein. Somit sollte jeder Patient mit Magenblutung solange intensiv überwacht werden, bis durch eine endoskopische Untersuchung eine lebensbedrohliche Blutung ausgeschlossen werden kann. Die häufigsten Ursachen dafür sind Magengeschwüre, die zuerst meist unentdeckt bleiben und erst dann diagnostiziert werden, wenn sie tiefere Schichten der Magenschleimhaut erreichen und dadurch stärkere Blutungen auslösen. Ziel der Behandlung ist es die Blutung so schnell wie möglich zu stoppen, um keinen weiteren Blutverlust zu verursachen.
Leitmerkmale: Bluterbrechen, Teerstuhl
| Definition | Bei der Magenblutung handelt es sich um einen Blutverlust durch eine Blutung im Magen |
| Einteilung |
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| Einteilung nach Forrest |
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| Pathogenese | Durch verschiedene Ursachen kommt es zu einem Verlust an Blut über die Magenschleimhaut, dies kann bei starker Blutung lebensbedrohlich sein |
| Ursachen |
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| Symptome | Oft bei kleinen Blutungen keine Beschwerden:
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| Diagnose | Anamnese: Klinik, Vorerkrankungen, Medikamente Labor: kleines Blutbild, Gerinnung Apparative Diagnostik: Magensonde, Sonografie, Magenspiegelung |
| Differentialdiagnose |
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| Komplikationen |
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| Therapie |
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Notfallmaßnahmen bei einer Magenblutung:
- - Anruf: Notarzt
- - Allgemeinmaßnahmen: Patienten beruhigen, beengte Kleidung entfernen, Patient zudecken
- - Lagerung: erhöhter Oberkörper, bei Bewusstlosigkeit: stabile Seitenlage
- - Vitalzeichenkontrolle: engmaschig
- - Zusatzmaßnahmen: nichts essen oder trinken
