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Morbus Calvé
Vertebra plana, infantile Pseudospondylitis, Platyspondylie, Plattwirbel sind weitere Bezeichnungen für den Morbus Calvé. DerMorbus Calvéist eine aseptische Nekrose am Knochensatz (Apophyse) eines Wirbelkörpers (Brust-/ Lendenwirbelsäule). Der Wirbelkörper ist dabei platt, die Bandscheibe aber erhalten. Die Erkrankung kommt vor allem bei Buben im Alter zwischen 4 - 16 Jahren vor. Die Lokalisation der Erkrankung trifft vor allem die untere Brustwirbelsäule und den thorakolumbalen Übergang der Wirbelsäule. Der Patient versucht den von der Erkrankung betroffenen Wirbelsäulenabschnitt zu schonen, er verfällt somit in eine Schonhaltung mit Einschränkung der aktiven Tätigkeit. Meist kann konservativ behandelt werden. Sind jedoch Nervenausfälle vorhanden, so muss eine operative Dekompression des Myelons vorgenommen werden.
Leitmerkmale: keine
| Definition | Beim Morbus Calvé handelt es sich um Nekrose eines Wirbelkörpers, der nicht durch eine Infektion verursacht wurde |
| Weitere Bezeichnungen (Synonyme) |
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| Vorkommen (vor allem bei) |
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| Pathogenese | Durch unklare Ursachen kommt es im frühen Kindesalter um Zerfall/Abspaltung eines Wirbelkörpers. Von diesem bleibt schließlich nur noch eine schmale Scheibe übrig. Die Bandscheibe bleibt aber erhalten |
| Ursachen |
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| Risikofaktoren |
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| Symptome | Keine charakteristischen Symptome:
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| Diagnose | Anamnese: Klinik Apparative Diagnostik: Röntgen (Verbreiterung der Zwischenwirbelräume), Knochenszintigramm (gesteigerter Knochenstoffwechsel), Biopsie |
| Differentialdiagnose |
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| Therapie |
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