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Morbus Coxarius
Coxarthritis, Hüftgelenksentzündung, Coxitis, Koxitis sind weitere Bezeichnungen für den Morbus Coxarius. Der Morbus Coxariusist eine meist bakterielle Entzündung des Hüftgelenks. Die Bakterien kommen entweder über das Blut oder werden durch eine Punktion oder Operation ins Wundgebiet eingebracht. Es treten Dauerschmerzen in der Leiste auf, die auch ins Knie abwärts ziehen können. Der Patient hinkt und dreht die Hüfte leicht nach außen. Unbehandelt führt die Erkrankung zu einer Zerstörung der Gelenkflächen des Hüftkopfes und der Hüftpfanne. Die Erkrankung muss, falls ausgelöst durch Bakterien, sofort mit Antibiotika behandelt werden. Die Hüfte muss mittels Kniegelenkspunktion gespült werden. Oft wird zu spät behandelt, so dass Gelenkschäden entstehen und Beschwerden weiter bestehen bleiben.
Leitmerkmale: starke Schmerzen im Hüftbereich mit Entzündungszeichen
| Definition | Beim Morbus Coxarius handelt es sich um eine durch oder auch ohne Bakterien verursachte Entzündung des Hüftgelenks |
| Weitere Bezeichnungen (Synonyme) |
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| Einteilung |
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| Pathogenese | Durch direkten Zugang von außen oder über die Blutbahn gelangen Bakterien ins Hüftgelenk und lösen dort eine Entzündung aus |
| Ursachen |
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| Risikofaktoren |
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| Symptome |
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| Diagnose | Anamnese: Klinik, Schmerzen Labor: Erregernachweis Apparative Diagnostik: Sonografie, Röntgen, CT, MRT, Gelenkspunktionen |
| Differentialdiagnose |
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| Therapie |
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