Krankheiten
Morbus Fairbank

 Zurück zur alphabetischen Auswahl

Morbus Fairbank

Epiphysäre Dysplasie, Fairbank-Erkrankung, Ribbing-Müller-Erkrankung sind weitere Bezeichnungen für den Morbus Fairbank. Als Morbus Fairbank bezeichnet man eine schwere Fehlbildung (Dysplasie) der Epiphysen der langen Röhrenknochen. Die Erkrankung kommt vor allem an den großen Gelenken vor. Im frühen Kindesalter treten meist noch keine Beschwerden auf, sie kommen mit der Zeit. Die Gelenke sind dabei deformiert, weshalb es zu Schmerzen und zu Bewegungseinschränkungen kommt. Am meisten von der Erkrankung betroffen sind die Hüftgelenke.


Leitmerkmale: Schmerzen, Bewegungseinschränkungen an den Gelenken
Definition Beim Morbus Fairbank handelt es sich um eine Wachstumsstörung an den Epiphysen

Weitere Bezeichnungen
(Synonyme)
  • Epiphysäre Dysplasie
  • Fairbank-Erkrankung
  • Ribbing-Müller-Erkrankung
Ursachen
  • Vererbung: autosomal-dominant, selten autosomal-rezessiv
Symptome
  • Arthrosen: Hüfte, Knie, Sprunggelenk
  • Körper: verminderte Körpergröße, veränderte Körperproportionen
  • Allgemeinsymptome: Deformierungen der Gelenke, Minderwuchs
  • später: Gelenkschmerzen, Bewegungsbeschwerden
Diagnose Anamnese: Klinik
Körperliche Untersuchung: Körpergröße, Gelenke (Beweglichkeit)
Apparative Diagnostik: Röntgen (Epiphysen klein)
Differentialdiagnose
  • Morbus Ribbing
  • Morbus Perthes
  • Morbus Scheuermann
Therapie
  • Allgemeinmaßnahmen: Behandlung der Symptome
  • Operative Therapie: künstlicher Gelenksersatz