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Morbus Kimura

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Morbus Kimura

Kimura Syndrom, angiolymphoide Hyperplasie mit Bluteosinophile und Lymphadenopathie ist eine weitere Bezeichnung für den Morbus Kimura. Der Morbus Kimura ist eine gutartige Hauterkrankung mit einem oder mehreren subkutanen Knoten. Die Krankheit tritt vor allem bei Männern (Asiaten) zwischen 20. und 30. Lebensjahr auf. Die subkutanen Knoten sind durch lymphozytäre und eosinophile Infiltrate gekennzeichnet.


Leitmerkmale: Knoten am Hals
Definition Beim Morbus Kimura handelt es sich um Knotenbildung vor allem am Hals

Weitere Bezeichnungen
(Synonyme)
  • Kimura Syndrom
  • Angiolymphoide Hyperplasie mit Bluteosinophile und Lymphadenopathie
Vorkommen
(vor allem bei)
  • Männer (Asiaten): zwischen 20. und 30. Lebensjahr
Ursachen
  • unbekannt
  • evtl. Allergie, Autoimmunreaktion
Symptome
  • Knoten: 2-40 mm groß, halbkugelförmig, rot bis bräunlich, ulzerierend (Haut, Lymphknoten, Speicheldrüsen)
  • Lokalisation: Kopf, Nacken
  • Allgemeinsymptome: kein Juckreiz
Diagnose Anamnese: Klinik
Labor: Differentialblutbild (Eosinophilie), IgE erhöht
Apparative Diagnostik: Biopsie
Differentialdiagnose
  • epitheloides Hämangioendotheliom
  • Lymphom
  • Lymphknotenmetastasen
  • Morbus Mikulicz
  • Parotistumor
Therapie
  • Medikamentöse Therapie: Glukokortikoide
  • Operative Therapie: Exzision, Röntgenbestrahlung