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Morbus Ménétrier
Riesenfaltengastritis, hyperplastische Gastropathie, difusse foveoläre Hyperplasie, Menetrier Faltenhyperplasie des Magens sind weitere Bezeichnungen für den Morbus Ménétrier. Beim Morbus Ménétrier handelt es sich um seltene Magenerkrankung. Sie ist gekennzeichnet durch eine Hyperplasie der Magenschleimhaut. Dadurch kommt es zu einer Verbreiterung des schleimbildenden Epithels und zu Riesenfalten (vor allem an der großen Kurvatur). Die Magendrüsen verkleinern sich, die säureproduzierenden Belegzellen und Hauptzellen verschwinden. Die Folgen sind eine verminderte Magensäureproduktion, eine vermehrte Schleimsekretion und ein Verlust an Eiweiß.
Leitmerkmale: epigastrische Schmerzen, Übelkeit, Erbrechen, periphere Ödeme
| Definition | Als Morbus Ménétrier bezeichnet man eine Krankheit des Magen mit Vergrößerung der Schleimhautfakten und Entzündungen der Magenschleimhaut |
| Weitere Bezeichnungen (Synonyme) |
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| Vorkommen (vor allem bei) |
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| Pathogenese | Durch unbekannte Ursachen kommt es zu einer Vergrößerung der Schleimhautfalten und zur Verbreiterung des schleimbildenden Epithels. Die Haut- und Belegzellen bilden sich zurück. Die Säurebildung im Magen nimmt ab. Die vermehrte Schleimbildung führt zu einem Eisweißverlust |
| Ursachen |
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| Symptome |
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| Diagnose | Anamnese: Klinik Körperliche Untersuchung: Gordon-Test Labor: Blutbild, Serumeiweiß erniedrigt, Elektrophorese Apparative Diagnostik: Gastroskopie, Sonografie, Röntgen, Biopsie (Helicobacter pylori) |
| Differentialdiagnose |
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| Komplikationen |
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| Therapie |
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