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Morbus Renander

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Morbus Renander

Der Morbus Renander ist eine aseptische/avaskuläre Knochennekrose der Sesambeine am Metatarsale I (Großzehengrundgelenk). Durch eine Minderdurchblutung der Sesambeine (Os sesamoideum mediale oder laterale) kommt es hierbei zu einem Abbau des Knochengewebes. Die Erkrankung kommt vor allem bei jüngeren Frauen vor.


Leitmerkmale: plantarseitige Schmerzen, Bewegungseinschränkungen am Großzehengrundgelenk
Definition Beim Morbus Renander handelt es sich um eine nicht durch Bakterien ausgelöste Auflösung des Knochens der Sesambeine des Großzehengrundgelenks

Vorkommen
(vor allem bei)
  • Frauen: zwischen 18. und 30. Lebensjahr
Ursachen
  • unklar
Risikofaktoren
  • chronische Mikrotraumen/Entzündungen
  • Überlastungen
Symptome
  • Großzehengrundgelenk: Druckschmerz, Bewegungseinschränkung
Diagnose Anamnese: Klinik
Körperliche Untersuchung: Großzehe
Apparative Diagnostik: Röntgen, CT, MRT
Differentialdiagnose
  • Sesamoiditis
  • Fraktur
  • Osteomyelitis
  • Osteochondrosis
  • Bursitis
  • Gicht
Therapie
  • Allgemeinmaßnahmen: Ruhigstellung, Eisbehandlung, Einlagen
  • Naturheilkundliche Therapie: Akupunktur, Homöopathie, Neuraltherapie, Phytotherapie, Schüssler Salze
  • Medikamentöse Therapie: Analgetika, Glucokortikoide
  • Operative Therapie: Entfernung des Sesambeins